“Einen Freifahrtschein für Löw gibt es nicht”

Nationalmannschatsmanager Oliver Bierhoff muss dem DFB-Präsidium wohl in Vertretung für Bundestrainer Joachim Löw und dessen Trainerstab am 4. Dezember eine Analyse der aktuellen Situation vorstellen. Wie die Bild berichtet, wurde das bei einer Konferenz am Donnerstag beschlossen.

Demnach soll sich Bierhoff in den kommenden Tagen mit Löw, dessen Assistent Marcus Sorg und Torwart-Trainer Andreas Köpke zusammensetzen. Dabei soll die Analyse ausgearbeitet werden, die Bierhoff im Nachgang des 0:6-Debakels in Spanien der Verbandsführung erklären soll.

Ein Teilnehmer der DFB-Konferenz, auf der diese Maßnahme angeordnet wurde, wird von der Bild wiefolgt zitiert: “Einen Freifahrtschein für Jogi Löw gibt es nicht. Ich werde mir sehr genau anhören, wie sein Rückblick – nicht nur, was das Spiel in Spanien betrifft, sondern auch darüber hinausgehend – aussieht und welche Perspektive er uns mit Blick auf die EM 2021 aufzeigt.”

Löw muss zu Hummels, Boateng und Müller Stellung beziehen

Zudem soll offenbar auch die Debatte um eine mögliche Rückkehr von Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller in die Nationalelf diskutiert werden. “Dazu gehört auch die Frage, ob es mehr erfahrene Spieler im Kader braucht, die das Kommando übernehmen – gerade dann, wenn es mal nicht gut läuft”, so der Sitzungsteilnehmer weiter.

Löw müsse die Analyse nicht selbst präsentieren, da man ihm einen weiteren Auftritt ersparen wolle, heißt es in dem Bericht der Bild. Ob es nach dem Vortrag Bierhoffs eine Abstimmung über Löws Zukunft als Nationalcoach geben wird, sei offen.

Der 60-Jährige geriet nach der deutlichen Niederlage gegen die Spanier heftig in die Kritik, über Nachfolger wird medial bereits diskutiert. Löw, der seit Sommer 2006 Deutschlands Chefcoach ist, hat beim DFB noch Vertrag bis Ende Juli 2022.

Source link

Reply